Der Klettergarten im und um das BIG TIPI
Ein Seilgarten oder auch „Ropes Course“ ist ein zwischen mehreren Punkten befestigter Kletterparcours mit verschiedenen Stationen und Anforderungen. Dabei handelt es sich um Partner- oder auch Einzelübungen, die Motorik, Vertauen, Zusammenarbeit und Körperwahrnehmung schulen sollen. Beim Klettern in einem Seilgarten geht es darum, Aufgaben zu lösen – in 6m Höhe oder in Bodennähe – aber immer gemeinsam und meistens mit Unterstützung von
Klettermaterial. Spannende Situationen ermöglichen Lernchancen in der Gruppe.
| ACHTUNG: Die Erlebniswelt Fredenbaum behält sich vor bei Veranstaltungen im Big Tipi das Kletterangebot auf den temporären Aufbauten im Wald umzusetzen. |
Der Klettergarten des BIG TIPI gliedert sich in 2 Bereiche: Den Hochseilgarten (High Ropes Course) im Inneren des BIG TIPI und den Niedrigseilgarten (Low Ropes Course) im Außenbereich der Erlebniswelt Fredenbaum.
Beide Elemente sind gruppenpädagogische Medien, die Kindern und Jugendlichen in authentischen Situationen ihre Fähigkeiten und Grenzen erfahrbar machen. Der hohe
Aufforderungscharakter der verschiedenen Stationen ermöglicht ein Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“. Im Rahmen pädagogisch fachlicher Begleitung bietet der Ort so den geeigneten Rahmen zur Erörterung verschiedenster Themenbereiche – beispielsweise Gewalt, (Selbst-) Vertrauen, Kommunikation, Mut und Toleranz oder Respekt.
Der Hochseilgarten
| ACHTUNG: Der Hochseilgarten ist erst ab einer Größe von 1,30m zugänglich. |
Der Hochseilgarten im BIG TIPI ist eine horizontal verankerte Seilkonstruktion, die verschiedene Aufgaben bereithält. Mit Bergsportmaterial und unter fachlicher Anleitung gilt es hier, Abenteuer zu bestehen.
Erlebnis, Spannung, Spaß – Mut und Geschicklichkeit sind im freien Luftraum des Hochseilgartens allein oder mit anderen gefragt, um individuelle Fähigkeiten zu schulen und Grenzen zu erfahren. Der Hochseilgarten im Inneren des BIG TIPI besteht aus 6 Elementen, von denen sich 5 in einer Höhe von 6m befinden und die in horizontaler Richtung durchklettert werden können.
Es sind folgende Kletterstationen installiert:
„Takelage“, „Kreuz & Quer“, „Holzbrücke“, „Schaukelgang“ und „Netztunnel“.
Als vertikales Kletterelement gibt es die „Kletterschlange“, die in sich beweglich ist und um die eigene Achse schwingt. Sie ermöglicht das Klettern bis in eine Höhe von etwa 18m zur Zeltdecke des BIG TIPI.
Eine Übung am Hochseilgarten wird meist über eine sog. „Top Rope Sicherung“ gesichert. Dabei sind die Kletternden durch einen Gurt und ein über ihren Köpfen befindliches Sicherungsseil mit Personen am Boden verbunden, die im Falle eines Abrutschens sichern und auf den Boden ablassen.
Der Seilgarten im Big Tipi ist in einer Höhe von 6m installiert und wurde in ähnlicher Form bereits auf der Expo genutzt.
Während einer Zeit von 6 Monaten verzeichnete das größte Indianerzelt der Welt – auch aufgrund dieses einmaligen Klettergartens - eine Besucherzahl von über 2 Mio. Besuchern. Verändert wurde für die Nutzung in Dortmund die Art der Sicherung und die Anordnung der verschiedenen Stationen. Während auf der Expo mit einer Selbstsicherung gearbeitet wurde, wird in Dortmund im Team mit einer „Top Rope Sicherung“ (s.o.) gegenseitig im Wechsel von den TeilnehmerInnen mit fachlicher Begleitung selbst gesichert.
Die hohen Elemente im Außenbereich befinden sich derzeit in der Planung.
Der Niedrigseilgarten
Dieser Parcours umfasst z. Zt. die folgenden Elemente: „Wall“, „Wippe“ und „Indianerpfad“ sowie einige kleinere mobile Stationen. An den niedrigen Elementen wird nicht mit Hilfe von Klettermaterial gesichert, sondern ausschließlich mit der Unterstützung der Gruppe gearbeitet. Diese Elemente werden bei Angeboten für feste Gruppen eingesetzt und bedürfen der Mitarbeit aller Teilnehmenden.
Diese Elemente ergänzen die hohen Seilstationen sinnvoll und lassen gleichzeitig durch die räumliche Trennung von den anderen Stationen Parallelveranstaltungen und eine Teilung von großen Gruppen zu. So kann mit zwei Gruppen parallel gearbeitet werden ohne dass die TeilnehmerInnen gestört werden.
Alle Kletterangebote orientieren sich an sicherheitstechnischen Empfehlungen der EUROPEAN ROPES COURSE ASSOCIATION (ERCA)
Außerdem werden alle statischen und mobilien Aufbauten regelmäßig von externen Fachleuten und dem Sicherheitskreis der Erlebniswelt überprüft.